MELO Oberschule: Bewerbungs-Motivationstraining für Schüler

melo_logo_hochaufgelöstWorin bin ich eigentlich gut, und in welchem Beruf kann ich diese Fähigkeiten einsetzen? Diese Frage stand im Zentrum eines Bewerbungs-Motivationstrainings den ich gemeinsam mit meiner Kollegin Miriam Schmidt im Auftrag der Agentur policult an der MELO-Oberschule durchgeführt habe. Zielgruppe dieser viertägigen Workshopreihe vom 18. bis 21. April 2016 waren BQL-Schüler, also der Zweig Berufsqualifizierender Lehrgang, der jungen Menschen ohne Schulabschluss doch noch einen Weg in den Arbeitsmarkt ebnen soll. Im Vergleich zur Arbeit mit Nachwuchswissenschaftlern waren die Herausforderungen mit diesen jungen Menschen gänzlich anders gelagert: Die Altersspanne reichte von 16 bis 45 Jahren, Sozial- und Bildungshintergründe waren sehr heterogen und die bisherigen Biografien der Schüler alle mehr oder weniger brüchig.  Read the rest of this entry »


EduCamp16: Design Thinking for education

Doktorhut.jogTaugt Design Thinking als Methodentool, um den Schulunterricht aufzupeppen? Mit dieser Frage habe ich mich in einer Session beim Educamp-Barcamp vom 15. bis 17. April in Leipzig beschäftigt. Design Thinking ist ein sechsstufiger Innovationsprozess, bei dem auch Schülerinnen und Schüler lernen können, anhand einer konkreten Fragestellung greifbare Ergebnisse zu entwickeln. Dabei durchlaufen sie Phasen, in denen Recherche, Teamwork, Brainstormingmethoden, Offenheit für Kritik oder auch schnelles Prototyping im Vordergrund stehen – alles wertvolle Fähigkeiten, die in dieser Form im Unterricht oft nicht vermittelt werden.

Design Thinking ist natürlich nicht geeignet, um historische Fakten auswendig zu lernen oder Mathe-Aufgaben zu lösen. Es ist aber geeignet als Tool für Projekt-Wochen, oder um in der Schule selbst Probleme anzugehen – wie beispielsweise die Sauberkeit des Pausenhofes. Die Teilnehmer waren sich außerdem einig, dass es anfangs eines ausgiebigen Coachings der Schülerinnen und Schüler bedarf, da das ungewöhnliche Setting und die aktiven Prozessschritte verlangen die eigene Comfort Zone zu verlassen – für manche dürfte diese Hürde so hoch sein, dass sie sie ohne Unterstützung nicht schaffen können.

Mögliche Workshopformate für Design Thinking an Schulen gibt es in diesem Slidedeck.


Design Thinking: Weiterentwicklung der Berliner Transportsysteme

Design Thinking BubblesMenschen und Güter müssen von A nach B, und dabei nehmen sie unterschiedliche Routen, haben verschiedene Geschwindigkeiten und, ja, auch unterschiedliche Verkehrsmittel. Nicht immer läuft der Transport in Berlin reibungslos ab. Da gibt es Konflikte zwischen Auto- und Fahrradfahrern, auch zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern, und in der Sbahn nehmen die Passagiere mit schwerem Gepäck allen anderen die Sitzplätze weg. Genug Potential also, um vertrackte Probleme zu erkennen und smarte Lösungen zu finden! Am 2. April habe ich mit einigen Bekannten einen Fast Forward Schnupperkurs im D.collective gehalten, um Neulingen die Design Thinking Methode nahezubringen. Für einen Teil der Coaches war dieser Workshop der Abschluss eines einsemestrigen Online-Kurses der Design Thinking-Agentur IDEO.

Mit Post-Its, Prototyping-Material und viel kreativer Energie haben wir uns den Transport-Problemen gewidmet. Was bedeutet Transport für jeden Einzelnen? Was sind die unterschiedlichen Herausforderungen für junge und alte Menschen, Stadtbewohner und Pendler, Autobesitzer und Sportradler? Und was kann man entwickeln, um nutzerzentrierte passgenaue Lösungen zu unterstützen? Herausgekommen sind am Ende artifizielle Bäume aus Metall, an denen Räder aufgehängt werden können, faltbare Mobilitätsboxen die auch unterwegs einen privaten Rückzugsraum gewährleisten sowie ein Botschafter-Programm für mehr Rücksicht in der Ubahn. Vor allem aber haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemerkt, wie man mit Hilfe von Design Thinking in nur wenigen Stunden greifbare Lösungen für reale Probleme finden und dabei sogar noch Spaß haben kann!


Design Thinking: Learning by Doing.

Design Thinking WorkshopsDesign Thinking – kann man das eigentlich schnell lernen? Oft wird mir diese Frage gestellt. Ich habe jetzt zwei Semester an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam studiert, um einen tieferen Einblick in den Design Thinking-Prozess zu erhalten. Die Inhalte dieser zwei Semester kann man natürlich nicht komplett in einem Crash-Kurs vermitteln.

Gleichwohl kann man schnell einen ersten Eindruck davon erhalten, was den Design Thinking-Prozess ausmacht, indem man so genannte Fast Forwards absolviert. Das sind Schnupperkurse, die den Design Thinking-Prozess in Workshops von einer Stunde bis zu drei Tagen vermitteln. Mit einem learning-by-doing-Ansatz wird hier Design Thinking auf ein konkretes Problem angewandt. Fast Forwards sind mehr als nur Trockenübungen: Abhängig vom Bedürfnis des Auftraggebers werden konkrete und reale Probleme behandelt, die in dem jeweiligen Unternehmen, der Universität oder der Hochschule tatsächlich existieren. Schon nach kürzester Zeit kommen die Teilnehmer eines Fast Forwards so zu Lösungsansätzen, die sie in ihrem eigenen Umfeld tatsächlich umsetzen können.

Weiterführende Informationen gibt es in dieser Übersicht über mögliche Design Thinking Fast Forwards.


Design Thinking: Eine Einführung.

Design Thinking BubblesVon April 2015 bis Februar 2016 habe ich an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut an der Uni Potsdam eine Ausbildung in Design Thinking absolviert. Design what? Ja genau, Design Thinking. Eine Innovationsmanagement-Methode, die mit dem herkömmlichen Verständnis von Design wenig zu tun hat. Es geht hier nicht darum, Produkte oder Services neu zu designen, also ihnen ein neues Layout zu verpassen. Design meint hier vielmehr: Produkte oder Services von Nutzerseite her zu denken.

Design Thinking ermöglicht, mehr Neues schneller in die Welt zu bringen. Erfunden wurde die Methoden-Toolbox im Silicon Valley. Design Thinking wird in Unternehmen wie Google, Facebook oder Uber genutzt, um Angebote zu entwickeln, die passgenau auf Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind. Heute gilt Design Thinking als Methoden-Set, das ganz generell dabei hilft, Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Design Thinking wird zur Innovationsberatung in Technikkonzernen ebenso eingesetzt wie zur Lösung sozialer oder ökologischer Probleme. Die Stärken liegen im Fokus auf den Endverbraucher, im Aufdecken außergewöhnlicher Lösungswege und in der radikalen Fokussierung auf den zukünftigen Nutzer.

Der Design Thinking Prozess ist in sechs Schritte aufgeteilt, und auf der Meta-Ebene geht es außerdem darum, Teams zu befähigen, Hierarchien aufzulösen, verschiedene Talente als Stärke zu begreifen und schnell zu konkreten Ergebnissen zu gelangen. In dieser Präsentation geben ich eine kurze Einführung in Design Thinking und einen Ausblick, wie man den Prozess in kurzen Workshops erlernen kann.


HPI: Open House an der D-School

Wie sieht die optimale Geldbörse der Zukunft aus? Das war die Design Challenge, welche die Teilnehmer des Open House an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut innerhalb von nur zwei Stunden lösen sollten.

Die Wallet Design Challenge sollte einen ersten Eindruck davon vermitteln, was Design Thinking ist und was die Methode kann. Mit meinem wunderbaren Team von Kommilitonen aus dem Advanced Track der D-School habe ich zwei Gruppen von je 40 Personen nacheinander durch die Übung geleitet. Wir haben alle Schritte des Design Thinkings durchlaufen, vom Understanding über Interviewführung und Research bis hin zur Synthesis und dem Prototyping.

Am Ende haben die Teilnehmer festgestellt, dass eine Geldbörse mehr ist als nur ein Aufbewahrungstool für Zahlungsmittel. Je nach Enduser ist die Geldbörse auch ein Fotoalbum, ein Notizbuch oder eine Visitenkarte des eigenen Stils und Geschmacks. Wie also soll die Geldbörse der Zukunft aussehen? Manche Entwürfe konzentrierten sich auf die optimale Aufbewahrung von Zahlungsmitteln, und entwarfen Geldbörsen die davor warnen wenn das Budget zur Neige geht. Andere fokussierten sich auf die Archivfunktion anderer Dinge wie Visitenkarten und Quittungen. Und wieder andere zielten auf die Handbarkeit ab, und verstauten die Geldbörse nicht mehr in der Jeanstasche wo sie stört, sondern präsentierten tragbare Lösungen, die besser in Kleidungsstücke integriert sind. So ist das eben bei Design Thinking: Es gibt nicht die eine Lösung die zu allen Problemen passt, sondern es kommt auf den Endverbraucher und seine sehr speziellen Bedürfnisse an.


Design Thinking: Session mit SwitchUp

SwitchUpÜber 300 Euro könnte im Durchschnitt jeder Mensch in Deutschland im Jahr sparen, wenn er sich nur um einen günstigen Stromanbieter kümmern würde. Weil das aber ziemlich nervig sein kann, macht das kaum jemand – und hier setzt das Startup SwitchUp ein. Es handelt sich sozusagen um einen Rundum-Wohlfühl-Service zum Wechseln des Stromanbieters, die den Papierkram für den Endkunden komplett übernehmen.

Ein vielversprechender User’s Need, den SwitchUp da identifiziert hat. Aber wie kann man den Endkunden davon überzeugen, SwitchUp mit dem Wechseln des Stromanbieters zu beauftragen, wo doch Strom emotional als Thema ungefähr so wenig aufgeladen ist wie Leitungswasser? Und wie kann man beim Endkunden Begeisterung für den Anbieterwechsel wecken, wenn dieser beim Gedanken an einen Wechsel erstmal Angst hat, für ein paar Tage völlig ohne Strom auskommen zu müssen?

In einer Design Thinking Session habe ich mit ein paar Kollegen aus dem Basic Track der D-School gemeinsam mit den Jungs von SwitchUp wildes Ideen-Brainstorming gemacht. Wir haben Assoziationsketten geknüpft, Analogien zu anderen Branchen entwickelt, Patenschafts- und Exklusivitäts-Ansätze verfolgt. Aus der vierstündigen Session kamen wir mit acht Whiteboard-Folien voller innovativer Ideen heraus. Außerdem hatte jedes Team ein ausgefülltes idea dashboard in der Hand, einen Fahrplan, auf dem ein Ansatz weiterentwickelt, skizziert und in seinen Kernfunktionen festgehalten wurde. Für eine mögliche follow up session haben wir auf jeden Fall genug Futter!


Design Thinking: Future Party Lab

Nachhaltigkeit und Feiern – auf den ersten Blick scheint sich das auszuschließen, denn wer denkt bei der Party heute Abend schon an den Kater von morgen früh? Dass nachhaltige Feierkultur aber durchaus funktionieren kann, haben die Jungs und Mädels von clubliebe e.V bewiesen, die das Future Party Lab organisiert haben. Nicht mit maßvollem Alkoholkonsum, aber mit Solarzellen, Bar-Einrichtung aus ökologischen Materialien und Upcycling in der Club-Dekoration befassten sich am 10. Oktober insgesamt vier Workshops in den Prinzessinnengärten.

Einen dieser Workshops, das Future Sound Lab, habe ich comoderiert. Während Workshopleiter Ludwig Schneider den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erzählte, wie sie eine solarbetriebene und damit völlig autarke Soundsysteme bauen können, habe ich mit Methoden des Design Thinking dazu angeregt, selber kreativ zu werden. In individuellen Case Studies konnte jeder Teilnehmer auf diese Weise ein eigenes Soundsystem konzipieren, das individuell auf einen ganz speziellen Zweck zugeschnitten war. Die Kreativität reichte vom dezentral aufgestellten Soundsystem für ein Festival bis hin zum kleinen System, das wasserdicht genug sein sollte, um ein Hausboot zu beschallen.

Wie flexibel das Konzept des solarbetriebenen Soundsystems is und wie man, abhängig vom Verwendungszweck, die richtigen Akkugröße für die richtige Betriebsdauer berechnet, das zu erklären war dann wiederum Ludwigs Aufgabe. Mit seinem Verein Einleuchtend baut er nämlich schon seit Jahren Soundsysteme jeder Größe.


policult: Science Slam bei der Hans-Riegel-Stiftung

„In meiner eigenen Karriere habe ich es mir immer einfach gemacht“, sagte Thomas Gottschalk gleich zur Begrüßung. „Ich habe gesagt: Zur Unterhaltung brauche ich ein paar Stars und Menschen, die lustige Wetten anbieten. Klar, das war unterhaltsam.“ Bei dem Science Slam, den der Star-Entertainer am 25. September in Bonn eröffnet hat, wollten junge Menschen hingegen Wissenschaft unterhaltsam präsentieren – eine viel größere Herausforderung, fand Gottschalk. „Wenn ihr das schafft, dass ich hier rausgehe und was von euren Vorträgen verstanden habe, dann seid ihr besser als alle Lehrer an meiner ehemaligen Schule.“

Es war wohl Gottschalks erster Science Slam, und so staunte der Promi nicht schlecht, als unsere Slammerinnen und Slammer in den drauffolgenden eineinhalb Stunden so ziemlich jeden seiner ehemaligen Lehrer in den Schatten stellten. 700 Besucherinnen und Besucher füllten die Halle des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn, in welche die Hans-Riegel-Stiftung zum Eröffnungsprogramm ihrer Sommerakademie geladen hatte. Die Stiftung, mit der Thomas Gottschalk eng verbunden ist, vergibt Stipendien für Abschlussarbeiten in MINT-Fächern. Im Auftrag der Agenutr policult haben meine Kollegin Miriam Schmitt und ich sechs der aktuellen Stipendiaten im Vorfeld gecoacht: In einem zweitägigen Kreativ-Workshop haben wir Vortragsnarrative entwickelt und dramaturgische Kniffe gefunden, mit denen die sechs Jungs und Mädels auf der Science Slam-Bühne ihre jeweiligen Themen unterhaltsam und packend präsentieren können. Dabei haben wir auf unsere Erfahrungen aus bisherigen Science Slam-Coachings ebenso zurückgegriffen wie auf Methoden aus der Toolbox von Design Thinking.

Stolz wie Bolle waren wir, als wir beim Science Slam die finalen Vorträge auf der Bühne bestaunen durften! Dass die Körperhaltung sich indirekt auf das Selbstwertgefühl auswirkt, hat beispielsweise Slammerin Judith unter dem Titel „Macht-Posen. So fühlst du dich wie Putin“ augenzwinkernd auf die Bühne gebracht. Wieso Vuvuzela-Krach nur in der Theorie mit noch mehr Vuvuzelas neutralisiert werden kann, konnte Slammerin Lucia eindrucksvoll demonstrieren. Und Daniels Plädoyer, mehr Informatiker auf Parties einzuladen, überzeugte an dem Punkt, wo Krptographieverfahren dabei helfen Liebesbriefe zu entschlüsseln. Moderiert wurde die Slam-Veranstaltung vom frisch gebackenen KiKa-Moderator Tim Gailus, weitere Kollegen waren im Auftrag von policult für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit und Gesamt-Koordination verantwortlich. Der Dokumentationsfilm wird ebenfalls von policult erstellt und in den kommenden Wochen im Netz veröffentlicht.


MELO Oberschule: KreativitätsCoaching

melo_logo_hochaufgelöstTreffen sich Hitler, Jörg Haider, eine Wutbürgerin aus Heidenau und eine blonde Russin in der Selbsthilfegruppe. Klingt wie der Beginn eines seltsamen Witzes? Ist es aber nicht. Es ist der Anfang einer Performance der K12 der MELO-Oberschule in Berlin-Moabit, ein Ergebnis von drei KreativitätsCoaching-Workshops, die ich dort mit meiner Kollegin Miriam Schmitt für die Agentur policult am 1., 2. und 3. September durchgeführt habe.

Zu Beginn jeder achtstündigen Coaching-Session haben wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern jeweils einer zwölften Klasse Vortragsthemen identifiziert, die einerseits am sozialen Schwerpunkt der berufsvorbereitenden MELO andocken, andererseits aber auch die Schüler selbst brennend interessieren – weil sie mit dem unmittelbaren sozialen Umfeld oder auch den eigenen Hobbies zu tun haben. Mit Hilfe von Methoden aus dem Design Thinking konnten die Teilnehmer sehr schnell sehr viele kreative Ideen entwickeln und, aufbauend auf den Vorschlägen der anderen Schüler, vorgeschlagene Themen um eigene Aspekte ergänzen.

In einem demokratischen Auswahlprozesses hat anschließend jede Klasse drei bis vier Themenfavoriten ausgesucht, um die sich fünfköpfige Teams gruppiert haben. Im zweiten Teil des Workshops stand jedes Team vor der Herausforderung, aus der Idee und den Themenvorschlägen ein stimmiges Narrativ und eine kreative Bühnenperformance zu entwickeln. Miriam und ich standen mit Präsentations-Methoden aus Design Thinking sowie unseren Erfahrungen aus den Science Slam-Coachings beratend zur Seite. Die Tatsache, dass alle Workshops in einem Kunstraum stattfanden und alle Requisiten in die Vorträge integrieren durften, entfesselte zusätzlich die Kreativität der Schülerinnen und Schüler.

Die Abschlusspräsentationen der Schülergruppen bildeten am 4. September den Abschluss der Workshop-Reihe. Es war ein ungewöhnlicher Start in das noch junge Schuljahr, der zeigte, was mit ein bisschen kreativem Input möglich ist: Da explodierte zum Thema „Drogenentzug“ ein Joint aus Papier und Puderzucker, am Beispiel von Batman wurden die Probleme von Selbstjustiz und Ehrenmord herausgearbeitet, und das nachgestellte Outing eines homosexuellen Fußballspielers brachte die Thematik der Gleichberechtigung zur Sprache. Und die Nazi-Selbsthilfegruppe? Ohne zu viel zu verraten: Oft ist Gewalt nur ein stummer Schrei nach Liebe. Und Nazis können sich – Arier hin, deutsches Blut her – auch in russische Blondinen verlieben. Das Publikum jedenfalls wurde mit einem furiosen „Stop! In the Name of Love“ ins Wochenende entlassen.

Übrigens, wer sich näher für das KreativitätsCoaching interessiert: Das Konzept zum Workshop gibt es hier.