Tagesspiegel: Das erste Computer-Startup

(c) Philipp Arnoldt

Schuster, Schneider und Friseure werden bei Zuse Ingenieure! So lautete das geflügelte Wort, das sich in den 1950er Jahren im hessischen Neukirchen herumsprach wie ein Lauffeuer. Der Krieg war gerade vorbei, und Konrad Zuse, ein wunderlicher Wissenschaftler aus Berlin, stellte Leute ein, um einen frühen Computer zu bauen. Die Zuseaner, wie sich die Mitarbeiter liebevoll selbst bezeichneten, waren hochmotiviert. In dem frühen Start-up hatten sie das Gefühl, an der Zukunft mitzuwerkeln, und arbeiteten freiwillig bis spät in die Nacht. Dennoch: Bereits 1965 musste das defizitäre Unternehmen vom Investor Rhein-Stahl übernommen werden. Wie konnte es so weit kommen?

Vor 75 Jahren erfand Konrad Zuse in Berlin den Rechner Z3. Im Gespräch mit Horst Zuse, dem Sohn des Erfinders, habe ich für den Berliner Tagesspiegel nachgezeichnet, wie der Tüftler im heimischen Berliner Elternhaus Telefonrelais und andere Schrott-Teile zum weltweit ersten Computer zusammenbastelte und warum seine spätere Firmengründung in Süddeutschland trotz hochmotivierter Mitarbeiter und visionärer Ideen gescheitert ist. Obwohl das nun alles bereits eine ganze Weile her ist, können auch heutige Startups noch davon lernen. Den vollständigen Artikel gibt es drüben beim Tagesspiegel.