Design Thinking: Eine Einführung.

Design Thinking Bubbles

Von April 2015 bis Februar 2016 habe ich an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut an der Uni Potsdam eine Ausbildung in Design Thinking absolviert. Design what? Ja genau, Design Thinking. Eine Innovationsmanagement-Methode, die mit dem herkömmlichen Verständnis von Design wenig zu tun hat. Es geht hier nicht darum, Produkte oder Services neu zu designen, also ihnen ein neues Layout zu verpassen. Design meint hier vielmehr: Produkte oder Services von Nutzerseite her zu denken.

Design Thinking ermöglicht, mehr Neues schneller in die Welt zu bringen. Erfunden wurde die Methoden-Toolbox im Silicon Valley. Design Thinking wird in Unternehmen wie Google, Facebook oder Uber genutzt, um Angebote zu entwickeln, die passgenau auf Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind. Heute gilt Design Thinking als Methoden-Set, das ganz generell dabei hilft, Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Design Thinking wird zur Innovationsberatung in Technikkonzernen ebenso eingesetzt wie zur Lösung sozialer oder ökologischer Probleme. Die Stärken liegen im Fokus auf den Endverbraucher, im Aufdecken außergewöhnlicher Lösungswege und in der radikalen Fokussierung auf den zukünftigen Nutzer.

Der Design Thinking Prozess ist in sechs Schritte aufgeteilt, und auf der Meta-Ebene geht es außerdem darum, Teams zu befähigen, Hierarchien aufzulösen, verschiedene Talente als Stärke zu begreifen und schnell zu konkreten Ergebnissen zu gelangen. In dieser Präsentation geben ich eine kurze Einführung in Design Thinking und einen Ausblick, wie man den Prozess in kurzen Workshops erlernen kann.

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