HPI: Open House an der D-School

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Wie sieht die optimale Geldbörse der Zukunft aus? Das war die Design Challenge, welche die Teilnehmer des Open House an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut innerhalb von nur zwei Stunden lösen sollten.

Die Wallet Design Challenge sollte einen ersten Eindruck davon vermitteln, was Design Thinking ist und was die Methode kann. Mit meinem wunderbaren Team von Kommilitonen aus dem Advanced Track der D-School habe ich zwei Gruppen von je 40 Personen nacheinander durch die Übung geleitet. Wir haben alle Schritte des Design Thinkings durchlaufen, vom Understanding über Interviewführung und Research bis hin zur Synthesis und dem Prototyping.

Am Ende haben die Teilnehmer festgestellt, dass eine Geldbörse mehr ist als nur ein Aufbewahrungstool für Zahlungsmittel. Je nach Enduser ist die Geldbörse auch ein Fotoalbum, ein Notizbuch oder eine Visitenkarte des eigenen Stils und Geschmacks. Wie also soll die Geldbörse der Zukunft aussehen? Manche Entwürfe konzentrierten sich auf die optimale Aufbewahrung von Zahlungsmitteln, und entwarfen Geldbörsen die davor warnen wenn das Budget zur Neige geht. Andere fokussierten sich auf die Archivfunktion anderer Dinge wie Visitenkarten und Quittungen. Und wieder andere zielten auf die Handbarkeit ab, und verstauten die Geldbörse nicht mehr in der Jeanstasche wo sie stört, sondern präsentierten tragbare Lösungen, die besser in Kleidungsstücke integriert sind. So ist das eben bei Design Thinking: Es gibt nicht die eine Lösung die zu allen Problemen passt, sondern es kommt auf den Endverbraucher und seine sehr speziellen Bedürfnisse an.