Design Thinking: Session mit SwitchUp

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Über 300 Euro könnte im Durchschnitt jeder Mensch in Deutschland im Jahr sparen, wenn er sich nur um einen günstigen Stromanbieter kümmern würde. Weil das aber ziemlich nervig sein kann, macht das kaum jemand – und hier setzt das Startup SwitchUp ein. Es handelt sich sozusagen um einen Rundum-Wohlfühl-Service zum Wechseln des Stromanbieters, die den Papierkram für den Endkunden komplett übernehmen.

Ein vielversprechender User’s Need, den SwitchUp da identifiziert hat. Aber wie kann man den Endkunden davon überzeugen, SwitchUp mit dem Wechseln des Stromanbieters zu beauftragen, wo doch Strom emotional als Thema ungefähr so wenig aufgeladen ist wie Leitungswasser? Und wie kann man beim Endkunden Begeisterung für den Anbieterwechsel wecken, wenn dieser beim Gedanken an einen Wechsel erstmal Angst hat, für ein paar Tage völlig ohne Strom auskommen zu müssen?

In einer Design Thinking Session habe ich mit ein paar Kollegen aus dem Basic Track der D-School gemeinsam mit den Jungs von SwitchUp wildes Ideen-Brainstorming gemacht. Wir haben Assoziationsketten geknüpft, Analogien zu anderen Branchen entwickelt, Patenschafts- und Exklusivitäts-Ansätze verfolgt. Aus der vierstündigen Session kamen wir mit acht Whiteboard-Folien voller innovativer Ideen heraus. Außerdem hatte jedes Team ein ausgefülltes idea dashboard in der Hand, einen Fahrplan, auf dem ein Ansatz weiterentwickelt, skizziert und in seinen Kernfunktionen festgehalten wurde. Für eine mögliche follow up session haben wir auf jeden Fall genug Futter!