Design Thinking: Future Party Lab

Design Thinking Bubbles

Nachhaltigkeit und Feiern – auf den ersten Blick scheint sich das auszuschließen, denn wer denkt bei der Party heute Abend schon an den Kater von morgen früh? Dass nachhaltige Feierkultur aber durchaus funktionieren kann, haben die Jungs und Mädels von clubliebe e.V bewiesen, die das Future Party Lab organisiert haben. Nicht mit maßvollem Alkoholkonsum, aber mit Solarzellen, Bar-Einrichtung aus ökologischen Materialien und Upcycling in der Club-Dekoration befassten sich am 10. Oktober insgesamt vier Workshops in den Prinzessinnengärten.

Einen dieser Workshops, das Future Sound Lab, habe ich comoderiert. Während Workshopleiter Ludwig Schneider den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erzählte, wie sie eine solarbetriebene und damit völlig autarke Soundsysteme bauen können, habe ich mit Methoden des Design Thinking dazu angeregt, selber kreativ zu werden. In individuellen Case Studies konnte jeder Teilnehmer auf diese Weise ein eigenes Soundsystem konzipieren, das individuell auf einen ganz speziellen Zweck zugeschnitten war. Die Kreativität reichte vom dezentral aufgestellten Soundsystem für ein Festival bis hin zum kleinen System, das wasserdicht genug sein sollte, um ein Hausboot zu beschallen.

Wie flexibel das Konzept des solarbetriebenen Soundsystems is und wie man, abhängig vom Verwendungszweck, die richtigen Akkugröße für die richtige Betriebsdauer berechnet, das zu erklären war dann wiederum Ludwigs Aufgabe. Mit seinem Verein Einleuchtend baut er nämlich schon seit Jahren Soundsysteme jeder Größe.