tip Berlin: Lichtenberg!

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Ausgerechnet Lichtenberg! Meine erste Titelstory die ich zusammen mit Erik Heier für den tip Berlin geschrieben habe, drehte sich um nichts anderes als den ehemaligen Schmuddelbezirk. 2005 bin ich nach Berlin gezogen, in den Friedrichshainer Nordkiez an der Samariterkirche. Damals galt: Weiter nach Osten geht man nicht. Außerhalb des Ringes, drüben in Lichtenberg, da gibt es nur Atzen und Nazis.

Und nun Titelstory? Hat sich Lichtenberg in den letzten zehn Jahren so sehr gewandelt? Tagelang bin ich durch den Kiez flaniert, habe mit jungen Müttern im Victoria-Viertel gesprochen, mit aufstrebenden Unternehmern in der Rummelsburger Bucht geplaudert und eine Lesung in Karlshorst besucht, angeblich das „Dahlem des Ostens“. Herausgekommen ist eine Kaskade an unterschiedlichsten Eindrücken. Auch die Eindrücke die mein Kollege Erik Heier bei seiner Untersuchung der Kunst- und Kulturszene sowie der politischen Landschaft in Lichtenberg gemacht hat, zeichnen ein sehr heterogenes Bild des Bezirkes.

Unser Fazit: In Lichtenberg kann man mittlerweile sehr gut, und teilweise auch sehr teuer wohnen! Manche Ecken sind familienfreundlicher als der Prenzlauer Berg, andere nobler als Villenviertel im Grunewald. Viele Nazis wurden weggentrifiziert, und hier und da ist Lichtenberg ein Sehnsuchtsort für Lebenskünstler und Kreative geworden. Die ganze Titelstory gibt es in der aktuellen Ausgabe des tip Berlin zu lesen.