tip Berlin: Die schrägsten Thesen der Stadtführer

An einem späten Vormittag am Brandenburger Tor – der reine Irrsinn. Gegen 11 Uhr trifft man hier im Westentlichen drei Sorten von Menschen: Stadtführer, Menschen beim Warten auf den Beginn einer Stadtführung und Leute mit voll ausgefahrenen Selfie-Stangen. Binnen zehn Minuten kann man dann bei drei verschiedenen Touristengruppen dieselben beiden Geschichten über das Adlon in nur unwesentlich divergierendem Storytelling aufschnappen. Einmal, dass im Luxushotel neulich Queen Elizabeth nächtigte. Und dann, wie Michael Jackson dort einst seinen sehr kleinen Sohn beinahe aus dem Fenster warf.
Was aber reden die wackeren Guides da die ganze Zeit? Welches Berlin-Bild vermitteln sie? Erkennen wir Berliner uns da überhaupt noch wieder. Das haben wir uns gefragt – und sind ausgeschwärmt, zu sechs Touren durch Berlin, inkogito. Als teilnehmende Beobachter. Als Touristen in der eigenen Stadt. Mit offenen Ohren. Wir haben ein bisschen was gelernt, oft gestaunt, uns manchmal gewundert. Und uns öfter gefragt: Meinen die etwa uns?

Für das tip Magazin habe ich an der Radtour „Arm aber sexy“ teilgenommen. Die Tour führte uns vom Nikolaiviertel durch Kreuzberg und Neukölln, vorbei am Spreeufer und über die Oberbaumbrücke. Wir haben Carlofts gesehen und besetzte Häuser, die Dreharbeiten zu „Berlin Tag und Nacht“ und ein paar Dealer, die uns keine Drogen verkaufen wollten. Was sonst noch los war bei dieser und den anderen Stadtführungen, könnt ihr in der aktuellen Ausgabe des tip Berlin nachlesen, die noch ein paar Tage lang am Kiosk erhältlich sein wird.

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