werkblatt Berlin: Hacken fürs Hacksteak

Findige Informatiker hacken Mensa-Karten, um an kostenloses Essen zu gelangen. Die Methode funktioniert zwar, ist aber aufwendig und riskant und vor allem unsozial. Fürs werkblatt, das Magazin des Studentenwerks Berlin, habe ich mir genau angesehen, wie das Hacken der Mensakarten funktioniert – und was es für rechtliche Folgen nach sich ziehen kann.

Um nicht nur an günstigere, sondern gleich komplett kostenloses Mensa-Menus zu gelangen, speicherten Informatik-Studenten in den vergangenen Monaten auf gefälschte Mensa-Karten gefälschte Beträge. Die Methode, um die Verschlüsselungen der Karte vom Typ „MiFare Classic“ zu umgehen, sind aufwändig, in Hacker-Kreisen aber bereits eine Weile bekannt: Die Original-Karte wird vor und nach dem Zahlvorgang ausgelesen. Das Segment, welches die meisten Änderungen aufweist, beinhaltet höchstwahrscheinlich das veränderte Guthaben. Nun muss lediglich noch der gesamte Code der Original-Karte auf einen Magnetstreifenkarten-Rohling kopiert und das identifizierte Segment mit dem Guthaben umgeschrieben werden – fertig ist der Schlüssel zu endlosem Gratis-Essen. „Mit der nötigen Sachkenntnis geht das“, sagt Joachim Päßler, Datenverarbeitungsexperte beim Studentenwerk Berlin, „allerdings gehört sicher auch eine Portion krimineller Energie dazu.“

Den ganzen Artikel gibt es auf Seite 20 im aktuellen werkblatt zu lesen, das an allen Mensen ausliegt oder im Internet als PDF hier abgerufen werden kann.

Kommentar hinterlassen zu "werkblatt Berlin: Hacken fürs Hacksteak"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*